Wie der Suchauftrag helfen kann, die richtige Immobilie zu finden

Nicht immer ist es für unsere Kunden einfach, eine geeignete Immobilie zu finden. Im Dickicht der Suchmaschine ist man schnell überfordert. Zudem kostet die mühsame Suche wertvolle Zeit. Zeit, die man lieber mit der Vorfreude auf das neue Zuhause verbringen sollte. Um es unseren Kunden in dieser Situation einfacher zu machen, unterstützen wir sie mit dem Suchauftrag.

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Lauterberg Immobilien, Göttingen – Auch M. Hubert (45) nutzte dieses kostenlose Angebot, um eine geeignete Immobilie für seine Eltern zu finden. Im Interview erzählt er uns, wie es dazu kam.

 

Herr Hubert, warum haben Sie uns einen Suchauftrag erteilt?

 

Ich habe vorher selbst lange nach Angeboten recherchiert. Entweder passten die Häuser nicht ins Budget, waren nicht barrierefrei oder  zu weit weg, so dass ich mich nicht regelmäßig um meine Eltern hätte kümmern können. Meine Eltern sind nicht mehr die Gesündesten. Das Laufen fällt immer schwerer und ihr jetziges Haus ist nicht altersgerecht. Leider sind die beiden nicht gerade  internetaffin, weshalb ich ihnen bei der Immobiliensuche half.

Wie haben Sie den Suchauftrag erteilt?

 

Ich habe den Suchauftrag online erteilt. Gleichzeitig vereinbarte ich für meine Eltern einen Beratungstermin, damit geklärt wird, was aus der alten Immobilie wird. Die hauptsächlichen Fragen waren: Soll die Immobilie in der Familie bleiben oder verkauft werden? Was ist die beste Lösung?

 

Wie verlief die Suche über uns?

 

Es dauerte ein wenig, bis die ersten Angebote kamen. Aber in der Zwischenzeit hatten meine Eltern den Beratungstermin und konnten überlegen, was aus ihrem alten Zuhause werden sollte. Als wir die Angebote erhielten, fühlten wir  uns schnell bestätigt – die Suche über einen regionalen Makler war die richtige Entscheidung. Alle Angebote passten zu dem, was sich meine Eltern wünschten. Auch der finanzielle Rahmen wurde eingehalten. Wir ließen den Makler wissen, welche Objekte wir besichtigen wollten. Die Termine waren schnell vereinbart. Nicht bei allen Immobilien kamen wir als Käufer in die engere Auswahl. Bei denen, wo es der Fall war, wurden die Preisverhandlungen mit den Verkäufern sehr gut vom Makler begleitet – auch bei allen folgenden notariellen Schritten. Nach der langen Suche war ich glücklich, dass meine Eltern endlich eine altersgerechte Wohnung  in der Nähe von mir und meiner Familie fanden.

 

Wie wurde die Immobilie finanziert?

 

Meine Eltern entschieden sich, ihre alte Immobilie zu verkaufen. So mussten sie kein Darlehen aufnehmen. Das hatten sie anfangs vorgehabt, weil das Haus im Familienbesitz bleiben sollte. Die finanzielle Freiheit meiner Eltern war mir am Ende aber wichtiger, so dass wir sie dazu überredeten, den sinnvollen Vorschlag des Maklers anzunehmen.

Wünschen Sie sich eine professionelle Unterstützung beim Kauf oder Verkauf Ihrer Immobilie? Wir beraten sie gern. Kontaktieren Sie uns.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © AndreyPopov/Depositphotos.com

 

Immobilienkauf nur mit Übergabeprotokoll

Schäden am Gebäude, technische Mängel an elektrischen Systemen oder Unstimmigkeiten bei den Unterlagen – bei der Immobilienübergabe können einige Schwierigkeiten auftreten, die sich nicht sofort lösen lassen. Um die Verantwortlichkeiten für die Behebung der Mängel zu dokumentieren und, falls es nötig sein sollte, später nachweisen zu können, ist ein Übergabeprotokoll unerlässlich. Was gibt es zu beachten?

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Lauterberg Immobilien, Göttingen – Ein Übergabeprotokoll dokumentiert den Zustand der Immobilie bei Übergabe und kann später als Nachweis dienen, falls es zu Streitigkeiten kommt. Es hilft auch dabei, vergessene oder übersehene Gegenstände oder Schäden zu identifizieren und zu lösen, bevor es zu spät ist. Kurz gesagt, es schützt beide Parteien vor potenziellen Problemen.

Wer darf ein Übergabeprotokoll erstellen?

Es ist ratsam, es von einem Immobilienprofi anfertigen zu lassen – auch wenn es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Er weiß nicht nur, was alles drinstehen muss, sondern auch, worauf bei der Immobilienübergabe zu achten ist. Laien übersehen oft Details oder Mängel und vergessen, sich Besonderheiten der Immobilie beispielsweise bei Stromkasten, Wasseranschlüssen oder dem Verlauf von Kabeln erklären zu lassen.

Achten Sie zudem darauf, mehrfache Ausfertigungen des Übergabeprotokolls zu erstellen – eine für Sie, eine für den Verkäufer und jeweils eine für Versorgungsunternehmen wie Gas-, Strom- und Wasseranbieter. Ganz wichtig sind am Ende die Unterschriften aller Beteiligten, vor allem auch von Zeugen.

Was gehört ins Übergabeprotokoll?

Lassen Sie sich alle Schlüssel geben. Vergessen Sie dabei nicht Schlüssel für Geräteschuppen, Garage oder sonstige Nebengebäude. Werden Schlüssel nachträglich übergeben, sollte das ebenfalls im Protokoll festgehalten werden. Notieren Sie dazu Mängel pro Raum, Zählerstände und ob der Verkäufer die Ver- und Entsorgungsunternehmen wie die Müllabfuhr, den TV-Kabelanschluss et cetera noch bezahlt und bis wann.

Außerdem sollten übergeben werden: Baupläne, Grundrisse und statische Berechnungen, Energieausweis, Versicherungsscheine, Grundsteuerbescheide, alte Grundbuchakten, Untersuchungsunterlagen, zum Beispiel für Schornstein, Heizung, Abwasseranlage, und Rechnungen von allen kürzlich getätigten Renovierungsarbeiten sowie von neu gekauften Einbauten wie Heizkörper, Fenster, Küchengeräte und darüber hinaus Garantiescheine, Bedienungsanleitungen und so weiter.

Unterstützung vom Profi

Ein lokaler Qualitätsmakler weiß nicht nur, worauf bei der Immobilienübergabe und beim Protokoll zu achten ist. Er ist auch ein neutraler Dritter, der sachlich den Ist-Zustand der Immobilie dokumentiert, damit eventuelle Streitigkeiten nach dem Immobilienübergang vermieden werden.

Suchen Sie Unterstützung bei der Immobiliensuche oder sind unsicher, worauf Sie beim Immobilienkauf achten müssen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © yupiramos/Depositphotos.com

 

Video: Lohnt sich jetzt der Immobilienkauf?

Derzeit fragen sich viele Immobiliensuchende, ob sie sich in der aktuellen Marktlage eine Immobilie überhaupt noch leisten können. Hohe Energie- und Baukosten sowie gestiegene Inflation und Zinsen steigern die Verunsicherung. „Dennoch“, betonen Immobilienexperten, „ist auch jetzt der Traum vom Eigenheim erfüllbar.“

Lauterberg Immobilien, Göttingen – Bis Anfang 2022 sahen sich Immobiliensuchende mit hohen Immobilienpreisen konfrontiert. Die gestiegene Inflation und die daraus resultierende Zinserhöhung scheinen nun die Immobilienfinanzierung noch weiter zu erschweren. In einigen Regionen Deutschlands hat die Nachfrage nach Immobilien deutlich nachgegeben.

Aber auch, wenn die Zinsen gestiegen sind, sind sie immer noch relativ niedrig. Deshalb ist gerade jetzt immer noch ein günstiger Zeitpunkt für den Immobilienerwerb. Denn es ist mit weiteren Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) zu rechnen.

Wer jetzt eine Immobilie kaufen möchte, muss sich natürlich den geänderten Rahmenbedingungen anpassen. Es muss frühzeitiger geplant und genauer kalkuliert werden. Ein erfahrener Immobilienprofi berät Sie, wie Sie sich auch jetzt den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können.

In unserem Video erfahren Sie, worauf Sie bei der Immobilienfinanzierung achten müssen.

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Wie bekomme ich den besten Preis für meine Immobilie?

Aktuell können sich immer weniger Menschen eine Immobilie leisten. Auch die Besserverdiener haben es zunehmend schwerer. Die Nachfrage hat daher nachgelassen. Und auch wer eine Immobilie finanziert bekommt, schaut beim Kauf genauer hin. Was bedeutet das für den Preis beim Verkauf? Wie können Eigentümer einen marktgerechten Preis erhalten?

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Lauterberg Immobilien, Göttingen – Die Jahre, in denen Verkäufer viele Anfragen auf ihr Angebot erhielten und die hohen Immobilienpreise zu sehr guten Verkaufserlösen führten, sind vorbei. Käufer sind zurückhaltender geworden. Die erhöhten Zinsen bei der Darlehensvergabe verunsichern zusätzlich und lassen den Wunsch nach einer Immobilie für Einige unbezahlbar werden. Die Käufer, die Eigentümer antreffen, haben andere Anforderungen und lassen sich nicht auf jeden Immobilienpreis ein. Professionelle Unterstützung beim Verkauf ist daher umso wichtiger.

Gute Marktwertermittlung als Verkaufsbasis

Der Marktwert sollte so realistisch wie möglich ermittelt werden. Auf Grundlage eines durch Eigenrecherche ermittelten Immobilienwertes den Kaufpreis festzulegen, ist zu vermeiden. Auch Online-Bewertungen ersetzen keine professionelle Bewertung.

Bei der Marktwertermittlung richten sich Makler nach der aktuellen Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV). Die beinhaltet verschiedene Bewertungsverfahren, die jeweils für bestimmte Immobilienarten geeignet sind. Auf Basis der fundierten und marktorientierten Wertermittlung lässt sich ein passender Angebots- und Verkaufspreis festlegen.

Preisverhandlungen – gutes Verhandlungsgeschick ist jetzt noch wichtiger

Preisverhandlungen sind für einige Immobilienbesitzer komplizierter geworden. Dazu tragen die Energiekrise, gesetzliche Bestimmungen, die steigenden Lebenshaltungskosten und die Geldentwertung bei. Kaufinteressenten achten dadurch vermehrt auf den Zustand und die Energieversorgung der Wunschimmobilie. Gutes Verhandlungsgeschick ist deswegen von besonderer Bedeutung.

Ein regionaler Makler, der den lokalen Immobilienmarkt sehr gut kennt, bietet durch seine Erfahrung und Routine die beste Unterstützung. Gerade Eigentümer von Immobilien mit Sanierungsbedarf, deren Objekt auch unter die energetische Anpassungspflicht fällt, profitieren vom Verhandlungsprofi. Denn um die Immobilie zu verkaufen, bleibt diesen Eigentümern aktuell nur, die Preisvorstellungen zurückzuschrauben. Warum?

Einerseits dauert es wegen der geringeren Nachfrage länger, einen passenden Kaufinteressenten zu finden. Andererseits rechnen die potenziellen Käufer die notwendigen Bau- und Sanierungskosten in den Kaufpreis mit ein. Viele Kaufinteressenten sind daher nicht bereit, den Verkaufspreis des Eigentümers ohne Abschläge zu akzeptieren. Mit dem regionalen Immobilienprofi können Eigentümer vermeiden, dass die Zugeständnisse beim Preis nicht allzu sehr den angesetzten Verkaufspreis unterbieten.

Wünschen Sie sich eine professionelle Unterstützung beim Verkauf Ihrer Immobilie? Wir beraten sie gern. Kontaktieren Sie uns.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Imphot/Depositphotos.com

Zahl des Monats Januar: 35 m²

Die Wohnungsnot in deutschen Städten wird immer größer. Aktuell steigt wieder der Druck auf den Mietmarkt, weil wegen der Zinssteigerungen viele den Traum von der eigenen Immobilie aufgeben. Florian Fischer-Almannai, Architekt und Professor für Wohnbau in Aachen, schlägt deshalb ein Wohnflächenlimit von 35 Quadratmetern vor.

Lauterberg Immobilien, Göttingen – Es gibt mehrere Gründe für die Wohnraumknappheit in den Ballungszentren. Einer davon ist, dass seit 1950 immer mehr Wohnraum pro Kopf verbraucht wird. Gleichzeitig ist die vorhandene Wohnfläche in den letzten Jahrzehnten weniger gewachsen als der Verbrauch. Aktuell liegt der durchschnittliche Verbrauch von Wohnraum bei 47 Quadratmetern pro Kopf.

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Fischer-Almannai erklärte im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur, dass das Problem des Wohnungsmangels nicht allein mit „Bauen, was geht“ gelöst werden kann. Der vorhandene Wohnraum muss laut Fischer-Almannai solidarisch und besser genutzt werden.

Er sagt: „Die Wohnfläche, die wir brauchen, haben wir, aber nicht die entsprechenden Wohnungen. Das ist das Thema, das ich als den großen Hebel sehe, der auch umsetzbar ist.“ Sein Vorschlag des Wohnraumlimits von 35 Quadratmetern pro Kopf entspräche den Wohnverhältnissen der 1990er Jahre.

Umgebaut werden könnte beispielsweise, wenn Kinder ausziehen und nur die Eltern in der Immobilie zurückbleiben, die den Platz nicht mehr benötigen. Die überschüssige Wohnfläche könnte „abgezweigt“ werden, damit andere ihn bewohnen können.

Das hat drei Vorteile: Erstens ist es effizienter, weil ressourcenschonender. Zweitens sei es laut Fischer-Almannai ein „mega Konjunkturprogramm“. Und drittens bleiben ältere Menschen nicht allein in großem Wohnraum zurück, sondern würden wieder in Gemeinschaften leben.

 

Foto: © Humusak/Pixabay.com

ESG – was bedeutet das für Eigentümer

Auch für den Bereich Immobilien haben EU und Bundesregierung die Klimaneutralität als ein besonders wichtiges Ziel ausgegeben. Viele ältere Bestandsimmobilien in Deutschland besitzen eine sehr schlechte Energieeffizienz und müssen nachgerüstet werden. ESG (Environmental, Social, Governance) beschreibt verschiedene Faktoren im Bereich Nachhaltigkeit von Immobilien. Was bedeutet das für Immobilienbesitzer?

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Lauterberg Immobilien, Göttingen – ESG beschreibt nachhaltige, soziale und unternehmerische Kriterien. Diese sollen vor allem Investoren, Projektentwickler oder Immobilienunternehmen in ihre Vorhaben integrieren. Aber auch für Selbstnutzer von Immobilie sind einige der ESG-Kriterien sehr wichtig.

In erster Linie ist das natürlich die Nachhaltigkeit (Environmental). Soziales (Social) ist von Bedeutung, wenn die Immobilie zum Beispiel an einen Gewerbetreibenden vermietet werden soll. Schon aus finanzieller Sicht kann sich ein nachhaltiges Konzept sowie eine klimafreundliche Arbeitsweise lohnen.

Nachhaltiger Neubau und gesetzliche Nachrüstungspflicht

Ressourcen wie Gas und Öl sind nicht nur nicht unendlich vorhanden, sie werden auch immer teurer. Aus diesem Grund gewinnen nachhaltiger Neubau und energetische Sanierung immer mehr an Bedeutung. Für Käufer von alten Bestandsimmobilien mit schlechter Energieeffizienz gilt deshalb eine gesetzliche Sanierungs- und Modernisierungspflicht nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).

Dabei sollten Eigentümer und Käufer überprüfen lassen, was technisch und finanziell machbar und sinnvoll ist. Während ein Energieexperte Ihnen sagen kann, welche Maßnahmen notwendig und machbar sind, kann Ihnen ein lokaler Qualitätsmakler sagen, welche Maßnahmen und wie diese den Wert Ihrer Immobilie beeinflussen.

Auch sollte geprüft werden, wie und in welcher Höhe Neubau und energetische Sanierung von Staat und Banken gefördert werden.

Der unternehmerisch denkende Eigentümer

Governance – im Sinne von Unternehmensführung – richtet sich zwar in erster Linie an Immobilienunternehmer. Marktwirtschaftliches Denken kann sich aber auch für die Selbstnutzer von Immobilien lohnen, zum Beispiel wenn die Immobilie verkauft werden soll.

So sollten sich Immobilienverkäufer beraten lassen, ob eine energetische Sanierung vor dem Verkauf finanziell sinnvoll ist. Das ist zwar auch eine zeitliche Frage und wird weniger ein Thema sein, wenn die Immobilie kurzfristig verkauft werden muss.

Wer aber langfristig plant, sollte Energie- und Immobilienexperten zu Rate ziehen, ob sich eine energetische Sanierung vor dem Verkauf lohnt.

Möchten Sie wissen, wie Sie Ihre Immobilie klimaneutral und ressourcenschonend nachrüsten oder bauen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © djv/Depositphotos.com

Steigen 2023 die Immobilienpreise wieder?

Hohe Energiekosten, Inflation und gestiegene Zinsen haben im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Immobilien sinken lassen. Die Folge: Die Immobilienpreise sanken ebenfalls – zum ersten Mal seit Jahren – wenn auch nicht bundesweit. Wird sich diese Entwicklung in 2023 fortsetzen oder werden die Preise bald wieder nach oben gehen?

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Lauterberg Immobilien, Göttingen – Auch wenn die Immobilienpreise in einigen Regionen Deutschlands nachgegeben haben, der deutsche Immobilienmarkt ist und bleibt angespannt. In vielen Ballungszentren bleiben die Preise weiterhin hoch oder steigen weiter. In anderen Regionen dagegen mussten Preise gesenkt werden. Doch Immobilienexperten sind sich uneinig, wie sich die Lage weiter entwickeln wird.

Immobilienpreise könnten wieder steigen

Einige optimistische Immobilienexperten rechnen damit, dass bereits Mitte 2023 die Immobilienpreise wieder steigen. Gewerbeflächen wie nachhaltige Büroimmobilien, Logistik oder Hotels würden diese Entwicklung als erste spüren.

Immobilienpreise könnten weiter sinken

In einer Studie vom 24. November 2022 kam die DZ Bank zu dem Ergebnis, dass in diesem Jahr die Kaufpreise für Wohnimmobilien durchschnittlich um bis zu 6 Prozent zurückgehen werden. Wohneigentum soll laut Studie weniger vom Rückgang betroffen sein. Mehrfamilienhäuser werden die Entwicklung vermutlich ausgeprägter spüren.

Entwicklung uneinheitlich

Allerdings ist auch hier die Lage uneinheitlich. Neubauten und sanierte Altbauten scheinen von den Preissenkungen nicht betroffen zu sein. Für Verkäufer von unsanierten Immobilien war es dagegen schwieriger, ähnlich hohe Preise wie noch 2021 zu erzielen.

Steigende Hypothekenzinsen

Ende Dezember lagen die Bauzinsen zwischen ungefähr 3,6 und 4,5 Prozent. Die Experten der DZ Bank rechnen mit einem weiteren Anstieg in diesem Jahr. Dadurch soll sich die Nachfrage nach Immobilien weiter verringern. Dies wiederum führt die Experten zu dem Ergebnis, dass auch die Bewertungen für Immobilien sinken werden. Ab 2024 könnte sich die Preisentwicklung stabilisieren – vorausgesetzt, es kommt keine anhaltende Wirtschaftskrise.

Immobilienfinanzierung

Eine Immobilienfinanzierung ist dennoch unter den gegebenen Umständen möglich. Denn auch wenn die Finanzierungszinsen im Vergleich zu 2021 gestiegen sind, sind sie immer noch niedrig. Wenn Sie wissen möchten, worauf Sie dabei achten müssen, wenden Sie sich an uns.

Möchten Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie aktuell wert ist? Oder möchten Sie wissen, wie Sie jetzt eine Immobilie finanzieren können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und ermitteln auf Ihren Wunsch hin den Wert Ihrer Immobilie.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © claudiodivizia/Depositphotos.com

 

 

 

Wenn Eltern zu ihren Kindern ziehen

Vielleicht haben Sie an den Feiertagen gedacht, wie schön es wäre, sich wieder öfters zu sehen. Schließlich wohnen die Kinder und Enkel oft hunderte Kilometer weit weg. Wenn Ihnen die raren Treffen an den üblichen Feier- und Geburtstagen nicht mehr ausreichen, haben Sie vielleicht auch schon mal darüber nachgedacht, in die Nähe Ihrer Familie zu ziehen. Doch ist das so einfach? Und was passiert eigentlich mit der eigenen Immobilie?

Lauterberg Immobilien, Göttingen – Nicht umsonst heißt es, dass man einen alten Baum nicht verpflanzt. Schließlich hat man sich seit Jahrzehnten an das Leben in der Region gewöhnt, hat Freunde, Ärzte, vielleicht einen Schrebergarten. Aber es gibt wie immer im Leben Ausnahmen. Ein Umzug, um näher bei den Kindern zu sein oder aus gesundheitlichen Gründen, kann eine solche Ausnahme sein. Sind die Verwandten einverstanden und die Entscheidung ist gefallen, geht es los mit der großen Lebensveränderung.

Denn neben einem neuen Wohnort, gilt es auch, sich auf neue Nachbarn, Ärzte und Umgebungen einzulassen. Das Zuhause aufzugeben, das man seit Jahren bewohnt und geliebt hat, kann herausfordernd und schwer sein. Und bei aller Planung und Euphorie bleibt die Frage: was passiert mit der eigenen Immobilie?

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Option 1: Vermieten

Wenn Sie überlegen, die Immobilie zu vermieten, sollten Sie an den zeitlichen Aufwand denken. Sind Sie nicht vor Ort, heißt das, dass Sie regelmäßig nach dem Rechten schauen sollten. Zudem sollten Sie Ihre Rechte und Pflichten als Vermieter ganz genau kennen, damit Mietstreitigkeiten nicht vor Gericht enden müssen. Da Sie ja eigentlich stressfrei und entspannt bei Ihrer Familie sein wollten, sollten Sie sich diese Option ganz genau überlegen.

Option 2: Verkaufen

Denken Sie an einen Verkauf der Immobilie, gilt es so rational wie möglich vorzugehen. Jeder hängt an seiner seit Jahrzehnten bewohnten Immobilie und ohne Emotionen geht es meist nicht. Das sollte bereits bei der Wertermittlung beachtet werden. Der emotionale Wert entspricht nicht dem professionell ermittelten Wert. Auch Zeit sollte genügend vorhanden sein.

In beiden Fällen: wenden Sie sich an einen Profi

Wenn Ihnen die Entscheidungen schwerfallen, wenden Sie an einen neutralen Verkaufsprofi: ein regionaler Makler führt den ganzen Prozess stressfrei und reibungslos für Sie durch. Während der Letztgenannte sich um die Vermarktung und die Besichtigungen kümmert, können Sie sich um das kümmern, was jetzt wichtig ist: das neue Zuhause in der Nähe der Kinder.

Beim Umzug kann Sie der Makler ebenfalls unterstützen, denn er hat meist gute Kontakte zu Umzugs- und Entrümpelungsunternehmen. Wenn der Makler durch seinen professionellen Verkaufsprozess den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielt hat, kann es losgehen: das neue Leben und Wohnen endlich in der Nähe der Familie.

Sie planen einen Umzug und sind sich unsicher, was die Lösung für Ihre Immobilie ist? Oder brauchen Sie Unterstützung beim Verkauf? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

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Foto: ©SimpleFoto /Depositphotos.com

Die CO2-Steuer zahlt ab 2023 auch der Eigentümer

Ein neues Jahr steht vor der Tür und somit auch neue Bestimmungen für Eigentümer, die ihre Immobilie(n) vermieten. Ab dem 1. Januar 2023 gilt, dass nun auch Vermieter die CO2-Steuer zahlen müssen. Bisher war es so, dass nur die Mieter für die Emission von Kohlendioxid zahlen. Wie die Kosten untereinander aufgeteilt werden, ist von der Immobilie abhängig.

Lauterberg Immobilien, Göttingen – Zum Hintergrund: Die CO2-Steuer wird seit dem 1. Januar 2021 auf Öl und Gas erhoben. Der Zertifikatpreis pro ausgestoßener Tonne CO2 wird jährlich angehoben. Der Preis von 25 Euro pro Tonne, der 2021 angegeben wurde, stieg 2022 bereits auf 30 Euro. Nun wird die weitere Erhöhung wegen der gestiegenen Energiepreise erst einmal ausgesetzt. Die Teilung der Kosten zwischen Vermieter und Mieter hängt von der Energiebilanz des Gebäudes ab.

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Energiesparen und energetisch sanieren zahlt sich aus

Wie geht es mit dem Zertifikatpreis 2024 weiter? Die Steigerung erfolgt weiter schrittweise: 2024 werden 35 Euro, ab 2025 45 Euro erhoben. Ab 2026 dann wird der Preis durch Versteigerung ermittelt, der Preis wird dann bei 55 bis 65 Euro liegen. Erklärtes Ziel der CO2-Steuer: Mieter sollen zum Energiesparen, Vermieter zur energetischen Sanierung animiert werden.

Wieviel muss jeder zahlen?

Der Anteil der CO2-Steuer auf Vermieterseite ist von der Energiebilanz der Immobilie abhängig: je schlechter diese ist, desto höher ist der Anteil an der CO2-Steuer. Liegt der CO2-Ausstoß zum Beispiel bei mehr als 52 Kilogramm pro Jahr, müssen vom Vermieter höchstens 90 Prozent der Steuer, vom Mieter 10 Prozent gezahlt werden.

Wird der Energiestandard EH55 erfüllt und liegt der Ausstoß bei weniger als 12 Kilogramm pro Quadratmeter, zahlt der Mieter die Steuer zu 100 Prozent allein. Liegt er allerdings zwischen 32 und 37 Kilogramm, zahlt jede Seite 50 Prozent. Mit diesem Stufenmodell wird die Kostenbeteiligung von Mieter und Vermieter an den jährlichen CO2-Ausstoß pro Quadratmeter der Immobilie gekoppelt. Für Immobilien, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, ist zunächst eine 50:50-Regelung gesetzt.

Woher weiß ich, was für meine Immobilie gezahlt werden muss?

Sie müssen wissen, wie hoch die jährlichen CO2-Emissionen pro Quadratmeter sind. Diese Information finden Sie im Verbrauchsausweis für Wohngebäude auf Seite 2.

Welche Förderungen gibt es bei energetischer Sanierung?

Welche Zuschüsse es in Form von Förderprogrammen und steuerlicher Abschreibung gibt, erfahren Sie unter anderem im FörderNavi  (insbesondere für Nordrhein-Westfalen) oder beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, in dessen Förderdatenbank Sie sich umfassend informieren können.

Sie möchten wissen, wie sich eine energetische Sanierung auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gern zum Thema.

 

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Foto: © elenabs/Depositphotos.com

Video: Immobilie im Alter: Wie will ich wohnen?

Beim Kauf des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung denken die wenigsten daran, dass sie nicht bis ins hohe Alter darin wohnen bleiben können. Der Traum, im Eigenheim alt zu werden, ist nicht immer realistisch. Passt die Immobilie nicht zu den Bedürfnissen im Alter, müssen viele Senioren in eine altersgerechte Immobilie umziehen.

Lauterberg Immobilien, Göttingen – Meist ist es so: Die Kinder sind erwachsen und ziehen aus. Den Eltern kommen dann die eigenen vier Wände häufig groß und leer vor. In dieser Situation fragen sich dann manche Eigentümer, ob ihr Immobilie noch zu ihnen passt. Dieser Gedanke verfliegt jedoch oft schnell. Schließlich hat man sich über Jahre das Zuhause geschaffen, viele schöne Erinnerungen sind damit verbunden.

Im Laufe der Zeit fällt die Pflege der Immobilie doch immer schwerer. Zimmer müssen gereinigt werden, die kaum noch benutzt werden. Das Bücken bei der Gartenarbeit wird anstrengender. Und wenn man die Spitze der Treppe zum ersten Stock erklommen hat, ist man auf einmal erschöpfter als früher.

Irgendwann kommen die Eigentümer nicht mehr drumherum, das Schlafzimmer vom ersten Stock ins Erdgeschoss zu verlegen, weil das Treppensteigen zu kräftezehrend geworden ist. Irgendwann geht es ohne Unterstützung im Alltag nicht mehr. Können die Kinder sich nicht täglich kümmern, weil sie beispielsweise berufsbedingt weiter weg wohnen, bleibt oft nur der Umzug in eine altersgerechte Einrichtung übrig.

Wer dagegen so lange wie möglich selbstbestimmt seinen Lebensabend verbringen möchte, sollte sich frühzeitig darüber Gedanken machen, wie er im Alter wohnen möchte. Dabei muss es nicht immer gleich das Altersheim sein. Für ältere Semester gibt es ganz unterschiedliche Wohnformen.

Welche Wohnformen im Alter es unter anderem gibt, erfahren Sie in unserem Video.

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